Was die Nachbarin
so kocht.
Rezepte von nebenan – aus dem Quartier, vom Markt, aus dem alten Buch.
Das Heft ist der Zeuge. Daneben der Text, zum Kochen.
Hast du auch eines? Schick es rüber – dann kannst du es ausdrucken.
Zitronencake getränkt.
«irre !!»
Auf dem Blatt steht: Lukas' Lieblingskuchen.
Lange haltbar. Herrlich feucht.
Zutaten
- 250 g Butter, schaumig rühren
- 200 g Zucker, dazu rühren
- 5 Eier, dazu geben
- Saft von 2 Zitronen, dazu geben
- 250 g Mehl
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- Cakeform, 28–30 cm Länge
Guss
- gut 1 dl Zitronensaft (ca. 3–4 Zitronen)
- 100 g Puderzucker
Zubereitung
- Butter schaumig rühren, Zucker dazu, dann Eier und Zitronensaft.
- Mehl, Backpulver und Salz dazu. In die Cakeform geben.
- Bei Mittelhitze ca. 60–65 Minuten backen.
- Etwas auskühlen, mit einer Stricknadel mehrmals einstechen.
- Guss mischen und über den Kuchen verteilen.
Ausgezeichnet. Herrlich feuchter Kuchen.
Schoggikuchen.
«geht schnell!»
Von Erika. In Turnen notiert.
Lässt sich verkleinern oder vergrössern.
Zutaten
- 200 g Zucker
- 6 Eigelb, schaumig
- 200 g Butter
- 200 g Schoggi, flüssig
- 200 g Mehl
- ca. 1 TL Backpulver
- 6 Eiweiss
- 1 Prise Salz, steif schlagen
Zubereitung
- Zucker und Eigelb schaumig rühren. Butter und flüssige Schoggi dazu.
- Mehl und Backpulver untermischen.
- Eiweiss mit Salz steif schlagen und unterziehen.
- In eine Gugelhopfform geben, bei 200 °C backen.
Evtl. Rohzucker und dunkles Mehl verwenden. Lässt sich gut vergrössern oder verkleinern, z. B. 100 g : 3 Eier, oder 300 g : 9 Eier.
Engadiner Nusstorte.
«SUPER»
Rot auf dem Blatt, und unterstrichen:
lange haltbar.
Teig
- 300 g Mehl
- 200 g Butter
- 1 Prise Salz
- 2 kleine Eier
Füllung
- 400 g Zucker
- 1/4 l Rahm
- 240 g Baumnüsse
- 1 EL Honig
- 2 EL Johannisbeer-Gelee
Zubereitung
- Aus Mehl, Butter, Salz und Eiern einen geriebenen Teig machen.
- Zucker rösten, Rahm und Nüsse dazu, zuletzt Honig darunterziehen.
- Auf den Teigboden Gelee verteilen, Füllung darauf, Deckel aus der Hälfte des Teigs.
Lange haltbar.
Tortellini al Pomodoro.
Frische Tortellini, rassige Sauce.
Auf dem Zettel, ins Heft geklebt.
Zutaten
- 600–800 g Montanara-Tortellini
- 80 g Olivenöl
- 500 g geschälte Tomaten
- 10 schwarze Oliven
- Salz
- 1/2 roter Peperoncino
- 1 Prise Origano
- 80 g geriebener Parmesan
Zubereitung
- Geschälte Tomaten von Kernen befreien, etwas auspressen. Oliven entsteinen, Peperoncino sehr fein hacken.
- Olivenöl erhitzen, Tomaten, Oliven und Peperoncino beifügen, salzen. Sauce kochen, bis sie ziemlich eingedickt ist.
- Tortellini in viel Salzwasser oder Bouillon al dente kochen.
- Mit Parmesan und Origano in einer heissen Schüssel mischen. Die rassige Sauce darüber anrichten.
Spinat-Ravioli ai funghi.
Steinpilze und Butter. Sonst nichts.
Das Blatt sagt: sie brauchen keine weiteren Zutaten.
Zutaten
- 600–800 g Spinat-Ravioli
- 100 g Butter
- 400 g frische Steinpilze oder 40 g getrocknete
- Salz
- Pfeffer
- geriebener Parmesan
Zubereitung
- Spinat-Ravioli in viel Salzwasser kochen und gut abtropfen lassen.
- Pilze reinigen und klein schneiden (oder einweichen und dann schneiden), in Butter etwas andämpfen, salzen und pfeffern.
- Ravioli auf eine heisse Platte geben, mit Pilzen garnieren. Parmesan dazu reichen.
Steinpilze sind sehr aromatisch und brauchen keine weiteren Zutaten.
«Wyber» Schnäpsli.
«Zum Wohl !!!»
Holunderlikör. Verhältnis immer 1:1.
Mindestens zwei Monate ruhen – je länger, je besser.
Zutaten
- ca. 1,5 kg schwarzer Holunder
- 1 kg Zucker
- Obstbranntwein, Verhältnis 1:1 zum Sirup
Zubereitung
- Holunder waschen, entstielen und mit dem Zucker ca. 1 Tag ziehen lassen, immer wieder gut umrühren.
- Anschliessend zu Sirup kochen, durch ein Sieb oder einen Geleesack streichen und erkalten lassen.
- Auf 1 l Sirup 1 l Schnaps mischen. Mindestens 2 Monate ruhen lassen.
Je länger, je besser.
Hast du auch eines?
Schick es rüber – aus dem Quartier, vom Markt oder aus dem alten Buch. Wir schauen es an und setzen es auf die Seite.